Videos zu verschiedenen Themen


Wohnmobil aufgebrochen!

In der Nacht wurde auf der Raststätte Montelimar Est in Frankreich das Mobil von Manfred aufgebrochen. Hier sein Bericht dazu.

 

Hallo Hartmut,
wir haben gerade Dein Video über die Rückreise aus Spanien angesehen.
Wir waren auf dem CP in Torre del Mar. Dort gab es auch strikte Auflagen, wir konnten aber
das Waschhaus weiter benutzen. Am 20.03.2020 erhielten wir dann die Information, dass die span. Regierung
angewiesen hat, dass alle CP und SP bis zum 26.03.20 geräumt werden müssen.
Wir sind noch am Freitag losgefahren, mit ausreichend Lebensmittel und Wasser an Bord für 6 Tage.
Da wir erst gegen Mittag wegkamen, war unser erster Stop in Alacant / Alicante. Ein großer, freier Platz
in einem Wohngebiet abseits der Autobahn über Park4night. Mehrfach kamen Streifenwagen der Polizei vorbei,
die uns aber nicht störten.
Die nächste Etappe ( am Samstag ) wollten wir bis Lyon, ca. 1.100 km. Gegen 20.00 Uhr haben wir dann, ich als
einziger Fahrer, auf dem Rastplatz "Montelimar Est" Rast gemacht. Dazu haben wir den "Sicherheitsparkplatz" neben der
Tankstelle ausgewählt. Zufahrt nur über eine Schranke, gebührenpflichtig mit tollticket, eingezäunt, gut ausgeleuchtet und
Videoüberwacht. So standen wir zwischen den LKW's und fühlten uns sicher. Die Kühlaggregate der Kühlzüge liefen die
ganze Nacht, es war laut. Doch Sicherheit ging für uns vor.
Am nächsten morgen, es war der Sonntag - 22.03.2020 - bin ich gegen 06.30 Uhr aufgestanden, das Fenster an unserer Sitzgruppe stand offen.
Einbruch!!!
Mein Portemonnaie mit Bargeld und 5 Bankkarten war weg, das hochwertige Handy meiner Frau und meine Armbanduhr.
Zum Glück hatte ich noch mein Handy. Sofort haben wir alle Bankkarten über +49116116 sperren lassen, dann rief ich die
franz. Polizei an. Wir mussten zur Autobahnwache an der A7 bei Valence fahren, um die Anzeige zu erstatten.
Das dauerte 2,5 Stunden.
Wir schafften es dann nur noch bis Saarbrücken und durften an einer SHELL-Tankstelle im Ort - nicht mehr an der BAB, stehen, die 24 Std. offen hatte.
Am Montag waren wir dann zu Hause.
Unsere Erfahrung: Nie, nie ,nie an der Autobahn übernachten. Runter fahren und irgendwo stehen bleiben ist nach dieser Erfahrung
sicherer als an der Autobahn.
Der Dieb hat auch noch reichlich Geld mit einer EC-Karte abgehoben. Ich hatte vorher an der Autobahn bei Carrefour getankt, eben so wie ihr mit der
Karte an der Säule bezahlt. Das klappte aber zunächst nicht und ein Mitarbeiter musste kommen und helfen. Ich vermute, dabei wurde unsere
Geheimzahl gestohlen und der Verbrecher hat uns bis Montelimar verfolgt, das war nur der nächste Rastplatz etwa 30 km weiter.


Unsere Rückholaktion aus Andalusien!

Am 12.03.2020 starteten wir mit unserem Wohnmobil samt Anhänger mit PKW nach

Andalusien, Camping Mar Azul in Balerma. Dort verbrachten wir eine traumhaft

schöne Zeit mit vielen Ausflügen. Am 03.03. zog es uns weiter, wir landeten in Torre

del Mar auf dem Camping Laguna Playa. Bereits einen Tag später meinte mein

Mann Bruno sich einen offenen Diabetikerfuß zulegen zu müssen. Darauf folgten

Tage mit hohem Fieber und eine massive Entzündung um die Wunde. Wir hatten das

Glück, dass ein deutsch sprechender Arzt, (hat in Freiburg Medizin studiert) zwei bis

dreimal täglich auf den Campingplatz kam um Bruno mit Antibiotika, div.

Medikamente sowie den Fuß zu versorgen. Nach ein paar Tagen bekam er Angst um

Bruno´s Fuß, und stand mit einem Prof., welcher wohl spezialisiert auf diesem Gebiet

ist, vor unserem Wohnmobil. Dieser behandelte nun gemeinsam mit ihm Bruno

weitere zwei Tage, kamen dann zu der Meinung, dass Bruno dringend in ein

Krankenhaus muss, was jedoch wegen Corona in Malaga unmöglich war.

Sie empfahlen uns, den ADAC zu kontaktieren um die Situation zu schildern, was wir

umgehend machten.

Nach kurzer Zeit wurden wir vom Arzt des ADAC in Barcelona zurückgerufen.

Es wurde vereinbart, dass wir den Fuß fotografieren und das Bild nach Barcelona

senden sollen. Außerdem haben wir die Kontaktdaten des behandelnden Arztes

mitgeteilt.

Nach einigen Untersuchungen des behandelnden Arztes ging alles ganz schnell. Am

12.3. abends rief uns der ADAC an und teilte uns mit, dass am nächsten Morgen

8.45 h ein Krankenwagen kommt um uns nach Malaga zum Flugplatz zu bringen.

Da hieß es loslegen…. Flugtransportkiste für unseren kleinen Hund in der Stadt

kaufen, im Wohnmobil alles gut verstauen und so herrichten, dass der ADAC es

abholen kann. Das kleine Auto mit schweren Dingen, Vorzelt etc. beladen und auf

den Anhänger fahren, alle Lebensmittel und Getränke an unsere helfenden

Campingnachbarn verteilen.

Der Arzt kam am Morgen unserer Abreise noch um abzurechnen. Wir haben für die

Behandlung über 9 Tage mit 2 – 3 Besuchen auf dem Campingplatz inkl. dem Prof.

280 Euro bezahlt.

Pünktlich auf die Minute (ungewöhnlich für Spanier) stand auch der Krankenwagen

vor unserem Wohnmobil. Er brachte uns zum Flughafen, wo wir von einem helfenden

Mitarbeiter in einen Caddy ähnliches Fahrzeug gesetzt wurden, welches uns direkt

zum Gate brachte. Dort wurde Bruno mit Hund in der Transportkiste auf dem Schoß

in einen Rollstuhl verfrachtet. Es ging sehr flott an der wartenden Menschenschlange

vorbei, im Schlepptau ich, voll mit Handgepäck beladen zügig hinterher, direkt in das

noch leere Flugzeug. Bruno bekam eine ganze Sitzreihe, (3 Plätze) für sich, damit er

das Bein hochlegen konnte.

In Stuttgart gelandet, standen 3 Sanitäter am Flieger, die uns zu dem bereits

wartenden Krankenwagen brachten, welcher uns nach Hause fuhr.

Bruno kam danach für ein paar Tage in ein Krankenhaus in Colmar.

Ein sehr großes Lob an den ADAC, es lief alles so perfekt, ohne Pausen und

Pannen, wir waren wirklich froh über den schnellen und unkomplizierten

Rücktransport.

Unser Wohnmobil samt Anhänger mit Auto steht noch immer auf dem Campingplatz

in Andalusien, aber durch die Corona Krise muss auch der ADAC mit dem

Rücktransport warten, bis die Ausgangssperren, Quarantänevorschriften etc. der

Vergangenheit angehören. Aber auch jetzt noch ruft uns der ADAC ständig an um

uns auf dem Laufenden zu halten. Auch der Chef vom Camping Laguna Playa hat

uns nochmal angerufen um uns mitzuteilen, dass das Wohnmobil sicher auf dem

Platz steht, der ja jetzt geschlossen wurde. Absolut perfekte Organisation und Hilfe

in der Not!!!

Am Tag unserer Rückholung (Freitag, der 13. 03.) war auf den Campingplätzen, der

Promenade oder in Torre del Mar noch absolut nichts von dem massiven Corona

Problem zu spüren. Aber drei Tage nach unserer Heimkehr wurden die Strände

gesperrt, die Campingplätze unter Quarantäne gestellt. Somit trauern wir im

Nachhinein den 3 Wochen entgangenen Urlaubsfreuden nicht mehr hinterher Wir

sind zuversichtlich, im nächsten Jahr Malaga und die weitere Umgebung erkunden

zu können.

Wir hoffen, dass kein Camper diese Hilfe je in Anspruch nehmen muss, aber falls

doch, kann man Gott danken, wenn man diesbezüglich gut versichert ist.


Landyachting, ein Magazin für Reisende Mit dem Wohnmobil!

Auf dem Campingplatz Mar Azul in Balerma-Andalusien-Spanien treffen wir die "Macher" von Landyachting. Bei Landyachting handelt es sich um ein Magazin für anspruchsvolle Mobil-Reisende. Des weiteren gibt es mehrere Bildreiseführer zu verschiedenen Regionen Europas. www.landyachting.de



Caravan- und Wohnmobil-Rückholservice

Andreas Kipper bietet einen Rückholservice an für Wohnmobile und Wohnwagen.
info@caravans-service.de
+491775860592

 

 

http://www.caravans-service.de/



Boule Turnier auf Mar Azul - "Ein Tag auf dem Campingplatz"

Dieses Video soll zeigen, welche Möglichkeiten der Freitzeitgestaltung es auf einem Campingplatz gibt. Ich danke allen Beteiligten, das ich mit meiner Kamera dabeisein durfte. Sollte dieses Video Anklang finden, werde ich weitere Videos zum Thema "Ein Tag auf einem Campingplatz" bringen. Über Anregungen zum Thema würde ich mich freuen.



Zum Thema Sicherheit auf Raststätten:

 

 

Folgenden Kommentar kam vor einiger Zeit von "Jouvancourt" ! Ich habe ihn kopiert und hier eingefügt:


Ich will Euch mal von meinen Erfahrungen in Südfrankreich berichten, wo ich - mit Unterbrechungen - seit 40 Jahren wohne. Einige Jahre arbeitete ich beruflich mit der Gendarmerie zusammen und komme natürlich viel rum in der Gegend. Erst mal ein Fakt: nach den offiziellen Statistiken haben die Einbrüche in den küstennahen Gebieten (Perpignan bis Menton) nur letztes Jahr, also 2017, um 30% zugenommen, wobei die Ausgangslage schon erschreckend war. Mein Tipp: immer von der AB runtergehen und in einigen Kilometer Entfernung auf CP übernachten. Kleine, familiäre CP sind die beste Garantie für eine ruhige Nacht! Das Rhonetal vermeiden! Nicht in der Nähe von Drogenumschlagsplätzen übernachten: Perpignan, Béziers, Nîmes, Avignon/Orange, Marseille, Toulon. Mit dem WOMOBIL NIE auf AB Plätzen (oder schlimmer) an der Landstrasse neben der AB übernachten!



Habe von Volker folgende Nachricht erhalten!


Reserverad? Ja oder Nein?

In diesem Video berichte ich über das Thema Reserverad im Wohnmobil. Habe festgestellt, das viele Mobile ohne Reserverad fahren. Wir fahren auch schon 15 Jahre ohne ein Reserverad. Bisher hatten wir auch noch keine Reifenpanne. Es wäre interessant, wenn ihr in den Kommentaren berichtet über eure Erfahrungen mit oder ohne Reserverad.

Hier ist Helmut, ein Traffic Manager der ASFINAG aus Wien. In meiner Freizeit bin ich ein Wohnwagenfahrer und möchte euch zum Thema Ersatzrad „Ja oder Nein“ meine Erfahrungen mitteilen.

 

Eine Statistik besagt, dass ein Kraftfahrzeug im Schnitt alle zehn Jahre einmal einen Reifenschaden erleiden kann. Hartmut fährt 700.000 Kilometer ohne einen Reifenschaden, ein anderer hat drei bei einer Tour. Im Ballungszentrum Wien mit mehr als 200.000 Fahrzeugen pro Tag erleben wir täglich Pannen mit Reifenschäden. Auch bei Pkw ist es immer mehr Standard, nicht einmal mehr einen Platz für ein Reserverad vorzusehen. Die angebotene Mobilitätsgarantie stößt schnell, gerade an Wochenenden oder in der Nacht, an ihre Grenzen und dann ist guter Rat teuer. Ist der Reifen einmal so geplatzt, dass ein Reparaturset nichts mehr ausrichten kann, muss das Fahrzeug für den Radwechsel an einen sicheren Ort gebracht werden. 

Die Gewichtsproblematik ist allen bewusst, aber was tue ich im Ernstfall wirklich?

Ich schildere euch folgendes Szenario: Ein schweres Wohnmobil bleibt mit einem Reifenschaden vorn links am Wochenende auf der Autobahn an einer Stelle ohne oder mit einem halben Pannenstreifen oder auch in einem der zahlreichen Tunnel stehen. Der Lenker oder die Lenkerin hat kein Ersatzrad mit, weiß nicht genau wo er/sie ist, und kennt als Helfer nur die gelben oder roten Engel ADAC und ÖAMTC oder ARBÖ.

Nun möchte ich euch folgende Vorgangsweise empfehlen. 

Beim Anhalten so weit wie möglich nach rechts fahren.

Warnblinkanlage einschalten und Warnweste anziehen.

Die nächste Notrufsäule suchen und einen Notruf absetzen. An einer Notrufsäule muss man nicht erklären wo man ist, der Standort wird gesehen. Dort meldet sich ein Mitarbeiter der ASFINAG, der sehr rasch eine Alarmierungskette aller notwendigen Einsatzorganisationen in die Wege leitet. Weil hier ist Gefahr in Verzug!

Alternativ kann man auch den Euronotruf 112 wählen, um eine Absicherung durch ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht zu organisieren. Seinen genauen Standort kann man auf einer Kilometrierungstafel alle 500 Meter oder an einem Lichtmasten sehen.